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Elfriede Brüning: Die Hölle brach aus

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Am 27. Februar 1933 brannte der Reichstag. Sogleich brach die Hölle aus. Die Nazis, die aller Wahrscheinlichkeit nach den Brand selber gelegt hatten, beschuldigten die Kommunisten der Tat - ein willkommener Vorwand für sie, auf alle Kommunisten, Sozialdemokraten, Pazifisten und sogar Bibelforscher Jagd zu machen. Zu Tausenden wurden sie aus ihren Betten gezerrt, in die berüchtigten SA-Kasernen geschleppt und brutal misshandelt.

Ein Niederländer namens Marinus van der Lubbe, der kommunistische Reichstagsabgeordnete Ernst Torgler sowie drei Bulgaren wurden unter Anklage der Brandstiftung festgenommen. Unter den letzteren befand sich neben Blagoi Popoff und Wassil Taneff auch Georgi Dimitroff, dessen glänzende Verteidigungs-, ja Anklagerede wir einige Monate später während des Reichstagsbrandprozesses in Leipzig im sogenannten Feindsender, mit Gerät und Kopfhörern unter einer schalldämpfenden Decke verborgen, in atemberaubender Spannung verfolgten.

Die heute 102-jährige Zeitzeugin erlebte die Brandnacht in Berlin als junges Mitglied des Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller.

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