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GEW weitet Warnstreik aus

(nd-Kröger). Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ruft in Berlin erneut zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Der neue Warnstreik soll am kommenden 6. März stattfinden, überdies ist am selben Tag eine Demonstration von der Geschäftsstelle der Tarifgemeinschaft der Länder in der Friedrichstraße zum Alexanderplatz geplant. Im Gegensatz zu den Protesten am 18. Februar ist der Warnstreik diesmal nicht nur auf die Schulen und Horte beschränkt, sondern soll auch die fünf Kita-Eigenbetriebe, die bezirklichen Jugendfreizeiteinrichtungen sowie die Hochschulen betreffen.

Damit dürfte die Zahl der Streikenden, die beim ersten ganztägigen Warnstreik Mitte Februar dieses Jahres 5000 Lehrer in insgesamt 400 Schulen betrug, noch weiter steigen. »Die Beschäftigten sind hoch motiviert. Wir gehen von einer sehr hohen Streikbeteiligung aus, erklärte die Landesvorsitzende der GEW, Doreen Siebernik. Die Ausweitung der Warnstreik-Aktivitäten hängt auch mit der Einigung der GEW mit der Gewerkschaft ver.di auf ein gemeinsames Vorgehen bei den Tarifverhandlungen zusammen.«

Vor Beginn der dritten Verhandlungsrunde wollen GEW und ver.di noch mal richtig Druck machen: Die GEW fordert eine Erhöhung der Entgelte um 6,5 Prozent, eine sogenannte tarifliche Eingruppierung von Lehrkräften an Schulen und Hochschulen ein. Außerdem sollen befristete Arbeitsverträge begrenzt werden. Scharf kritisiert wird von der Gewerkschaft zudem die Kündigung der Urlaubsregelung durch die Arbeitgeber, wodurch neu Eingestellten nur noch 26 Urlaubstage im Jahr gewährt werden.

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