Georg Schwikart 01.03.2013 / Kultur

Den »Zeitgeist« zum Feind?

Der katholischen Kirche stehen schmerzhafte Anpassungsprozesse an die Moderne bevor

Päpste kommen und gehen, doch die katholische Kirche bleibt. Aber sie bleibt nicht, wie sie ist. Ganz gleich, wer Ratzinger auf den Papstthron nachfolgt: Er wird wie sein Vorgänger die Tradition beschwören, und dennoch behaupten, die Kirche sei jung - was Dynamik und Beweglichkeit ausdrücken soll, kurzum, die Fähigkeit, in die Zukunft zu schreiten. Kein Papst wird allerdings behaupten, die Kirche sei »modern«. Tatsächlich wirkt die Distanz der Kirche zu dem, was sie als »Moden« bezeichnet, auf viele Zeitgenossen faszinierend: Da ist ein Verein, der sich nicht von jeder Meinungsumfrage beeindrucken lässt, und nicht von Wahl zu Wahl denkt, sondern in Jahrhunderten. Andererseits entfremden sich sogar die eigenen Mitglieder von dieser Kirche, die sich so schwer tut mit der Welt und den Menschen von heute.

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