Uwe Kalbe 02.03.2013 / Inland

Linke will Gedenktafel für Opfer des Stalinismus

Dauerhafte Ehrung von verfolgten Kommunisten am Karl-Liebknecht-Haus geplant / Initiative der VVN-BdA von Ende 2010

„Ehrendes Gedenken an Tausende deutsche Kommunistinnen und Kommunisten, Antifaschistinnen und Antifaschisten, die in der Sowjetunion zwischen den 1930er und 1950er Jahren willkürlich verfolgt, entrechtet, in Straflager deportiert, auf Jahrzehnte verbannt und ermordet wurden.“ Das ist der Text einer Tafel, mit der die Linkspartei an ihrer Bundesgeschäftsstelle in Berlin an die Opfer des Stalinismus erinnern wird, wenn es nach den Vorstellungen der Parteispitze läuft. Am Montag will sich der Geschäftsführende Parteivorstand erstmals mit dem Anliegen beschäftigen. Das Anliegen war im Dezember 2010 von einem Arbeitskreis der Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN/BDA) an die Partei herangetragen worden. Der Arbeitskreis, 2008 von Vereinsmitgliedern und Historikern auf Anregung von Hinterbliebenen der Repressalien ins Leben gerufen, hatte auf einer Konferenz eine entsprechende Initiative beschlossen. Die Parteispitze der LINKEN hatte allerdings zu diesem Zeitpunkt mit internen Problemen zu kämpfen, die eine Debatte über ein so brisantes Thema ungelegen erscheinen ließen.

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