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Eisbär und Hai als Handelsware

Auf der Weltartenschutzkonferenz in Bangkok wollen einige Staaten die Schutzbestimmungen lockern

  • Von Michael Lenz, Bangkok
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Auf einer UN-Konferenz in Bangkok feiern Staatenvertreter aus aller Welt das 40-jährige Jubiläum des Weltartenschutzübereinkommens. Doch es gibt vor allem ernste Themen.

Der Eisbär ist aus Bronze, die Eisschollen sind aus Granit. Mit diesem Denkmal am Zoo pflegen die Berliner den Kult um ihren verstorbenen Jungeisbären Knut. Klimawandel und Jäger machen Knuts freilebenden Artgenossen in der Arktis das Überleben schwer. Damit künftige Generationen den Ursus maritimus nicht nur noch als Denkmal erleben, steht ihr Schutz ganz weit oben auf der Tagesordnung der Artenschutzkonferenz in Bangkok. Mehr als 2000 Experten aus 177 Ländern beraten auf der CITES-Konferenz zwei Wochen lang über insgesamt 70 Anträge von 55 Ländern zum Artenschutz.

CITES ist die Kurzform der UN-Artenschutzkonvention, die den internationalen Handel mit gefährdeten Tieren und Pflanzen regelt und gestern 40 Jahre alt wurde. Daher wird in Bangkok nicht nur über den Schutz existenzgefährdeter Arten wie Haie oder Süßwasserschildkröten debattiert, die Konferenz feiert auch den Erfolg des eigenen Überlebens.

Die Bilanz des 1973...


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