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Kuponschneider, ihr könnt nach Hause gehen!

Die Bundesregierung will den Hochfrequenzhandel an der Börse regulieren, allerdings nur ein ganz kleines bisschen

  • Von Jörn Schulz
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Hektik herrscht auf dem Parkett, die Anzeigetafeln blinken, in dem Gewimmel rufen aufgeregte Männer anderen aufgeregten Männern etwas zu - das ist noch immer das Klischeebild der Börse. Der Realität entspricht es nicht mehr. Nur noch drei bis fünf Prozent der Transaktionen werden so abgewickelt. Mittlerweile wird die Entscheidung über Kauf und Verkauf sogar oft Computern überlassen. Dieser Hochfrequenzhandel soll in Deutschland 40 Prozent und in den USA 70 Prozent des Börsenumsatzes ausmachen. Er verstärkt die Effekte des Herdentriebs an der Börse, so verspielten die Computer am 6. Mai 2010 an der New York Stock Exchange in einer Viertelstunde eine Billion Dollar.

Joris Luyendijk, der für den »Guardian« in der Londoner Finanzbranche recherchiert, stellte fest, dass die Bio-Börsianer nich...


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