Alexander Ludewig 06.03.2013 / Sport

Politisches Spiel mit Dopingopfern der DDR

Der Antrag der Bundestagsfraktion der Grünen auf eine monatliche Rente stößt auf Ablehnung - aus verschiedenen Gründen

Jüngst hat die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen einen Antrag in den Bundestag eingebracht, der DDR-Dopingopfern eine monatliche Rente sichern soll. So wichtig die Hilfe für manch Betroffenen ist, so durchsichtig ist für viele Ziel und Zeitpunkt des neuerlichen Vorstoßes.

Unter der Überschrift »Grüne fordern Rente für Dopingopfer in der DDR« brachte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Ende Februar einen Antrag in den Bundestag ein. Eine monatliche Unterstützung von »wenigstens 200 Euro« wird darin gefordert. Begründet wird dies damit, dass die Einmalzahlungen von 10 500 Euro an 194 anerkannte DDR-Dopingopfer durch das Dopingopfer-Hilfegesetz aus dem Jahr 2002 nicht reichen, um dauerhaften Gesundheitsschäden gerecht zu werden.

Für Klaus Zöllig kommt dieser neue Vorstoß überraschend. »In den letzten drei Jahren hat sich nichts getan«, sagt der Arzt aus Weinheim gegenüber »nd«. Zöllig weiß, wovon er spricht. Fast 15 Jahre stand er dem Verein »Doping-Opfer-Hilfe« vor. Am vergangenen Wochenende übergab er auf der Jahresversammlung in Berlin den Stab an Ines Geipel. Die ehemalige Sprinterin des SC Motor Jena war maßgeblich an der Aufarbeitung des Staatsdopings in der DDR beteiligt. Insofern wurde auch...

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