Theresa Münch 07.03.2013 / Berlin / Brandenburg

Geisterbahnhof unter dem BER

Damit die fertige Anlage funktionstüchtig bleibt, sind Betriebsfahrten zur Durchlüftung nötig

Nach einem kalten Luftzug aus dem dunklen Tunnel fährt ein Zug in den Geisterbahnhof. Kein Passagier steigt aus, keiner ein. Als die leere S-Bahn wieder abfährt, bleibt der Bahnsteig verwaist. Die Atmosphäre im Kellergeschoss des Pannenflughafens in Schönefeld ist gespenstisch. Der Bahnhof ist fertig, die Fahrkartenautomaten funktionieren - und doch wird sie noch monatelang kein Passagier benutzen. Erst wenn die Brandschutzprobleme am Hauptstadtflughafen gelöst sind, dürfen hier Reisende einfahren. Bis dahin verschlingt der Geisterbahnhof vor allem eine Menge Geld.

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