Polizeiskandal in Sachsen-Anhalt

Gentechnikkritiker ohne belastbare Grundlage abgehört / Ex-Minister wirkte mit Verdächtigungen ein

  • Von Ralf Hutter
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Politische Justiz ist auch in Deutschland gang und gäbe. Ein aktuelles Beispiel ist die Überwachung zweier gentechnikkritischer Aktivisten, die wohl auch ein Verstoß gegen das Presserecht war.

Er kämpft seit Jahren gegen den »Gentech-Filz«, die »Seilschaften zwischen Firmen, Behörden, Lobbyverbänden und Forschung«, wie er es nennt - nun hat der hessische Aktivist und Publizist Jörg Bergstedt einen weiteren Beleg dafür, wie mächtig die Gentechnik-Lobby sein kann: Die kürzlich von ihm bekannt gemachte Telefonüberwachung gegen ihn und einen weiteren Mann hatte keine nachvollziehbare rechtliche Grundlage. Vielmehr kann Bergstedt der ihm mittlerweile zugestellten (und von ihm auszugsweise ins Internet gestellten) Ermittlungsakte entnehmen, dass ein ehemaliger Landesminister und langjähriger Gegner mit bloßen Verdächtigungen die Polizei auf ihn ansetzte.

Im Juli 2011 nutzte der ehemalige sachsen-anhaltische Wirtschaftsminister Horst Rehberger zwei bis heute unaufgeklärte Überfälle auf Versuchsfelder in Üplingen (Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt) und in der Nähe von Rostock für eine Denunzierung Bergstedts. Damals überwäl...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 996 Wörter (7163 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.