An der Mauer

  • Von Mathias Wedel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die größte Last des Berlin-Tourismus tragen die Ostberliner. Es hat sich weltweit rumgesprochen, dass es in Westberlin nichts zu sehen gibt, nichts, was die Attribute »cool«, »hip« oder »crazy« rechtfertigen würde. Auf das Schöneberger Rathaus treffen sie jedenfalls nicht zu. Und so nähert sich täglich eine Armada von Globetrotteln auf Quartiersuche dem Osten. Sie kündigt sich durch erst fernes, dann lauter werdendes Grummeln und Rumpeln an, wie damals, als die Russen kamen - die Rollkoffer.

Man erkennt die Zweitagestouristen, sofern sie sich jugendlich gerieren, daran, wie sie sich verkleidet haben. So, wie sie sich einen Berliner, eine Berlinerin vorstellen. Die Mädchen sind strähnig, ungewaschen, schwarz umrandet und stark bebildert und tragen Metall in diversen Weichteile; den Knaben hängen im Nacken ballonartige Wollmützen und sie haben eine Bierflasche in der Hand, oft schon als Scherbe. Alle folgen der gängigen und sünd...

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