Anleitung zum Unbequemsein

Marvin Oppong gibt Einblicke in den Alltag eines Investigativjournalisten

  • Von Christin Odoj
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Journalist Marvin Oppong erklärt auf der #LiMA13 in seinem Seminar „Investigative Recherche“, wie man an die heißen Storys hinter den Nachrichten kommt. Welche Tricks muss man beherrschen, um Informationen aus Menschen zu kitzeln, die noch gar nicht wissen, was sie da weitergeben?

Was ein bisschen Neugier und Beharrlichkeit alles anrichten können. Angefangen hat für Marvin Oppong alles im Jahr 2000 mit einer, dem Investigativjournalisten angeborenen Skepsis gegenüber allem, was um ihn herum passiert, sagt er. Da war er gerade einmal 18 Jahre alt.

Heute steht der mittlerweile 30-jährige Journalist beim links-alternativen Medienkongresse #LiMA13 in Berlin in einem Seminarraum voller wissbegieriger Jungjournalisten, Studenten und Mitarbeiter von Nichtregierungsorganisationen, die es ihm gleichtun wollen. Die heiße Story, der Sumpf aus Korruption und Vetternwirtschaft, wie findet man die Geschichten hinter dem, worüber Zeitungen, Fernsehsender oder Radioshows jeden Tag berichten? „Hattest Du schon mal richtig Ärger mit einer Behörde oder einem Unternehmen?“, will eine Seminarteilnehmerin wissen. Eine Frage, die vielen unter den Nägeln brennt. Günter Wallraffs Schlachten mit der BILD-Zeitung sind unvergessen...


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