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Umfrage: Linke und SPD fehlt digitale Kompetenz

Experten sehen Piraten klar als Internet-Partei vorn / Grüne und Union folgen abgeschlagen

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Berlin (nd). SPD und Linkspartei wird aus Branchenkreisen heraus kaum Kompetenz in den Bereichen Internet und digitale Medien zugeschrieben. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Regensburg im Auftrag der am Dienstag in München startenden Messe Internet World. Während 48 Prozent der Befragten der Piratenpartei die größte digitale Kompetenz zuschreiben, kommen SPD (3 Prozent) und Linke (1 Prozent) nur auf marginale Werte. Besser schnitten die Grünen (10 Prozent), die Union (8 Prozent) und die FDP (5 Prozent) ab. Befragt worden waren rund 1000 Experten aus Verbänden, Unternehmen und Fachmagazinen.

Ein Viertel der Befragten wollte keiner Partei die größte Kompetenz in Sachen Internet zuweisen. Fast genauso viele sagten in der Studie, keine Partei würde sich besonders für den Datenschutz im Internet einsetzen. Hier führt die Union mit 23 Prozent vor den Grünen (17 Prozent) und den Piraten (15 Prozent). FDP und SPD liegen mit 8 bzw. 9 Prozent dahinter, die Linkspartei kommt auch in dieser Rangliste mit einem Prozent nur auf einen abgeschlagenen Platz.

Weiteres Ergebnis der Studie „Digitalisierung der Gesellschaft“: Gut die Hälfte der Befragten wünscht sich mehr Möglichkeiten, an politischen Entscheidungen über Social-Media-Kanäle mitreden zu können. Bisher hat sich an solchen Formen der Meinungsbildung aber nur ein Viertel der Befragten beteiligt. Auch bei der Social-Media-Kompetenz schneiden die Piraten am besten ab - 38 Prozent weisen dieser Partei den größten Sachverstand zu. Auf den Plätzen folgen Grüne (14 Prozent) und Union (9 Prozent). Der Linkspartei wird in dieser Studie auch hier nur von einem Prozent der Befragten die größte Kompetenz zugeschrieben.

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