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Ein Abitur light gibt es nicht

Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Waltraud Wende will Privilegien der Gymnasien beschneiden

Seit den letzten Landtagswahlen wird Schleswig-Holstein von einer Dreierkoaltion aus SPD, Grünen und Südschleswigschem Wählerverband regiert. Seit Mitte vergangenen Jahres agiert Waltraud Wende als parteilose Bildungs- und Wissenschaftsministerin in Kiel, nominiert von den Sozialdemokraten. Die 55-Jährige Germanistin, Kultur- und Medienwissenschaftlerin ist Quereinsteigerin ohne politische Vita. Insbesondere die Reformierung der Lehrerausbildung hat sie sich in ihrem Amt als eines ihrer Hauptziele gesteckt. Dieter Hanisch fragte nach.

nd: Längeres gemeinsames Lernen ist im Koalitionsvertrag zwischen SPD, Grünen und Südschleswigschem Wählerverband festgeschrieben. Was macht Sie so sicher, dass Sie diese Reform auch umsetzen können? Sie wären nicht die erste Ministerin eine deutschen Landesregierung, die mit solch einem Reformvorhaben scheitert.
Wende: Der Volksentscheid zur Primarschule in Hamburg hat gezeigt, Politik darf sich nicht über den Elternwillen hinwegsetzen. Es gibt Eltern, die können sich nichts anderes als das Gymnasium für ihr Kind vorstellen, diese Eltern wollen die frühe Selektion. Aber es gibt auch andere Eltern, die genau dies nicht wünschen. Daher wird es bei uns künftig die Wahlmöglichkeit zwischen G8-Gymnasien und G9-Gemeinschaftsschulen geben. Gemeinschaftsschulen mit eigener Oberstufe sind mir deshalb so wichtig, weil nicht alle Kinder ehrgeizige Eltern haben; daher machen zurzeit viele Schüler kein Abitur, obwohl sie es vom Potenzial her ...


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