Bundesumweltressort weist Vorwürfe zurück

Berlin (dpa). Das Bundesumweltministerium weist die Vorwürfe aus Brandenburg zurück, das Land beim Kampf gegen den Schädling Eichenprozessionsspinner allein zu lassen. »Die Bundesbehörden geben den rechtlichen Rahmen vor, aber die konkrete Umsetzung liegt in Landeshand«, sagte Umweltstaatssekretärin Katherina Reiche (CDU). Brandenburg habe sich mit Dipel ES auf ein Mittel versteift, für dessen Einsatz es noch keine umfassende EU-Zulassung gebe. Andere Bundesländer griffen erfolgreich auf Alternativmittel zurück. Das von Brandenburg abgelehnte Dimillin sei laut Bundesamt für Risikobewertung nicht krebserregend und für Menschen sogar nebenwirkungsärmer. Seit einer Woche ist es erlaubt, Dipel ES mit Notfallzulassung auch per Flugzeug über Wäldern zu versprühen. Der Einsatz von Dipel ES in Parks, Schulen, Freibädern und auf Spielplätzen ist jedoch nur vom Boden aus erlaubt.

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