Stürme von Sand und Entrüstung

Rede des US-Präsidenten regt israelische Regierungspolitiker auf

  • Von Oliver Eberhardt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Mit einer überraschend kritischen Rede vor israelischen Studenten hat US-Präsident Barack Obama bei israelischen Politikern einen Sturm der Entrüstung verursacht. Die palästinensische Regierung hingegen zeigte sich erfreut: Sie hatte dem Weißen Haus noch Stunden zuvor eine zu starke Nähe zu Israels Mitte-Rechts-Regierung vorgeworfen.

Es ist, als hätte sich das Wetter an die Situation angepasst: Was glanzvoll mit Fanfaren, Hymnen und feierlich-freundschaftlich begonnen hatte, endete am Freitagnachmittag am Ben-Gurion-Flughafen unspektakulär unter dem Schleier eines heftigen Sandsturms, der in den Mittagsstunden über Zentralisrael hereingebrochen war und Israels Regierung dazu gezwungen hatte, die Zeremonie zum Ende des Staatsbesuches von US-Präsident Barack Obama abzusagen.

Gut möglich, dass der Regierung des rechtskonservativen Premierministers Benjamin Netanjahu ohnehin nicht mehr sonderlich nach Feiern zumute war. Über Nacht war das Klima sichtbar abgekühlt; nach einem letzten Termin mit Obama war Netanjahu mit versteinerter Miene zu sehen.

Denn am Donnerstagnachmittag hatte Obama in einer Rede vor Studenten die wohl deutlichste Kritik an der israelischen Außenpolitik geübt, die je von einem US-Präsidenten zu hören war: »Es ist nicht fair, dass ein...

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