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Beziehungen tonangebend für Weltpolitik

Russisch-chinesische Gipfelgespräche

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Moskau (dpa/nd). Kremlchef Wladimir Putin hat die Beziehungen zwischen Russland und China als tonangebend für die Weltpolitik gelobt. In den vergangenen Jahren hätten die beiden UN-Vetomächte viel dafür getan, ihre Kontakte zu verbessern, sagte Putin der Agentur Interfax zufolge am Freitag bei einem Treffen mit dem neuen chinesischen Staats- und Parteichef Xi Jinping in Moskau.

Ob bei dem Treffen ein Durchbruch in den jahrelangen Verhandlungen über russische Gaslieferungen nach China gelingen würde, war bis zuletzt fraglich. Bislang scheitert eine Ausweitung an den unterschiedlichen Preisvorstellungen. Russland will zudem seinen Ölexport in das Nachbarland deutlich erhöhen - im Gegenzug soll China dem Staatskonzern Rosneft einen Milliardenkredit gewähren.

Der dreitägige Staatsbesuch ist die erste Auslandsreise von Xi Jinping seit seinem Amtsantritt als Präsident vor gut einer Woche. Er wird von seiner Ehefrau Peng Liyuan, einer prominenten Sängerin, begleitet. Ziel seines Besuchs sei es, die »strategische Partnerschaft« mit Russland zu stärken, sagte Xi bei dem Treffen im Kreml.

Die Staatschefs wollten zudem wichtige internationale Fragen wie das nordkoreanische Atomprogramm und die Lage in Syrien besprechen. Moskau und Peking hatten im Weltsicherheitsrat mehrmals eine Resolution gegen die syrische Führung verhindert. Geplant war der Abschluss von etwa 30 bilateralen Abkommen.

Nach Ansicht von Experten haben die Beziehungen zwischen Russland und China einen Stand erreicht, der in der bisherigen Geschichte beider Länder noch nie so gut war.

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