Leo Burghardt, Havanna 25.03.2013 / Ausland

Kuba erweckt den Karfreitag wieder

Staat und katholische Kirche weiter auf Versöhnungskurs

Wie aus heiterem Himmel stellte Kubas Ministerium für Arbeit und Soziales in einer Resolution, die im KP-Organ »Granma« in der vergangenen Woche veröffentlicht wurde, für den kommenden Freitag, den 29. März, einen arbeitsfreien Tag in Aussicht.

Der Anlass für das unverhoffte Geschenk blieb offen, und als die Leute herausgefunden hatten, dass es sich wohl um die Wiedererweckung des Karfreitags handelt, fragten sie sich, wieso das unterschlagen wurde. (Tags darauf bat die »Granma« um Entschuldigung). Denn dass der Staat und die katholische Kirche - mit anderen Religionsgemeinschaften gab es wenig Probleme - nach Jahren der Spannung und der Unwägbarkeiten zielbewusst aufeinander zugehen, weiß jedes Kind. Vor allem nach dem Besuch von Papst Johannes Paul II., der Kuba und die Welt 1998 ersuchte, sich gegenseitig zu öffnen, ist das offizielle Politik. Auch der 25. Dezember, wie der Karfreitag vor Jahrzehnten auf Eis gelegt, ist wieder anerkannter Feiertag.

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