Fußballer kommen mit ihrer Untiefe davon

Die Filme von Aljoscha Pause beeindrucken mit wahrhaften Einblicken in den populärsten Sport

Seit mehr als einem Jahrzehnt dreht ALJOSCHA PAUSE Filme über den Fußball und liefert mit ihnen immer wieder beeindruckende Einblicke in eine verschlossene Welt. Für seine beiden »Tabubruch«-Filme über Homosexualität im Fußball erhielt er 2010 den Adolf-Grimme-Preis. 2011 schuf er mit »Tom meets Zizou« ein bisher einzigartiges Porträt eines Profis, den die Gesetze der Branche in die Depression trieben. Dieser Film über Thomas Broich, den Pause über acht Jahre mit der Kamera begleitet hatte, lief vergangene Woche auf dem Festival »11mm« in Berlin in der Kategorie »Bester Fußballfilm aller Zeiten«. Im Interview mit ALEXANDER LUDEWIG verriet der Filmemacher Details über sein spannendes neues Projekt und sprach über die speziellen Schwierigkeiten des Genre Fußballfilm.

nd: Seit über zehn Jahren drehen Sie Fußballfilme und haben dafür so renommierte Auszeichnungen wie den Adolf-Grimme-Preis bekommen. Funktionieren zwei so populäre Dinge wie Fußball und Film einfach gut zusammen?
Pause: Ja. Erst einmal gibt es eine ganz vordergründige Erklärung. In der Regel sind Fußballspiele und Filme 90 Minuten lang. Das ist schon mal eine schöne Parallele. Und praktisch sind Fußball und Film eine Form der Abendunterhaltung, die in diesem Land sehr, sehr angesagt ist. Viele fragen sich eher, warum es lange Zeit vermeintlich nicht zusammengepasst hat und warum es bis heute nicht wenige Leute gibt, die sagen, das Fußballfilme nicht funktionieren.

Warum hat es aus Ihrer Sicht solange gedauert, bis das Genre Fußballfilm Anerkennung fand?
Da muss man differenzieren und zwischen Spielfilm und Dokumentarfilm unterscheiden. Der Fußballspielfilm krankt vermutlich immer noch daran, dass der Fußballfan ja doch seh...

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