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Was Virchow einst begann ...

(epd). Das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité begeht am Osterwochenende sein 15-jähriges Bestehen. »Mit etwa 80 000 Besuchern jährlich ist das Museum in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe in der Kultur- und Wissenschaftslandschaft Berlins geworden«, erklärte Museumsdirektor Thomas Schnalke am Montag in der Bundeshauptstadt. Zum Jubiläum lockt das Museum von Karfreitag an mit halben Eintrittspreisen.

Das am 25. März 1998 eröffnete Museum ist aus dem 100 Jahre zuvor von dem Mediziner Rudolf Virchow (1821-1902) gegründeten Pathologischen Museum der ehemaligen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin hervorgegangen. Herzstück des Museums ist die Dauerausstellung »Dem Leben auf der Spur« mit rund 1400 historischen Präparaten, Modellen und Instrumenten aus drei Jahrhunderten. Zu sehen sind unter anderem medizinisch-historische Präparate Virchows. Dazu gab es zahlreiche Sonderausstellungen unter anderem über die historischen Wurzeln der Medizin in Forschung, Lehre und Krankenversorgung. 2011 wurden Pläne der Charité bekannt, das Museum wegen seines hohen Defizits zu schließen oder abzustoßen. Das führte zu zahlreichen Protesten in der Wissenschafts- und Museumswelt. Derzeit scheint der Fortbestand aber gesichert.

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