Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Nachfolger für Abou Zeid

AQMI-Extremisten in Mali mit neuem Anführer

Algier/Bamako (AFP/dpa/nd). Die Gruppe Al Qaida im Islamischen Maghreb (AQMI) hat einem Bericht zufolge einen Nachfolger für den getöteten Extremistenführer Abdelhamid Abou Zeid bestimmt. Zuständig für das südliche Algerien und den Norden Malis solle künftig der Algerier Djamel Okacha sein, berichtete der algerische Fernsehsender Ennahar TV am Sonntag. Der 34-Jährige, der den Kampfnamen Yahia Aboul Hannam trägt, ist ein Vertrauter von AQMI-Chef Abdelmalek Droukdel.

Okacha sei vor wenigen Tagen zum Nachfolger des Ende Februar in Mali getöteten Abou Zeid bestimmt worden, sagte der Chef von Ennahar TV, Mohamed Mokeddem, gegenüber AFP. Er müsse allerdings noch bei einem Treffen der AQMI-Führung bestätigt werden. Frankreich hatte den Tod Abou Zeids im Nordosten Malis erst am Sonnabend bestätigt. Dies markiere eine »bedeutende Etappe im Kampf gegen den Terrorismus in der Sahelzone«, erklärte der Elysée-Palast in Paris. Bereits Anfang März hatte Tschad den Tod des Extremisten gemeldet.

Bei schweren Kämpfen zwischen der Armee und Islamisten sind in der Stadt Gao in Nordmali sieben Menschen ums Leben gekommen. Bei den Opfern handele es sich um vier Rebellen und drei Zivilisten, sagte ein Berater des Bürgermeisters von Gao am Montag gegenüber dpa. Drei weitere Dschihadisten seien gefangen genommen worden. Den Regierungstruppen sei es gelungen, die Islamisten aus Gao zu vertreiben.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln