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Palästinenser erwarten US-Fahrplan

Ramallah/Jerusalem (AFP/nd). Die Vereinigten Staaten wollen nach Angaben von palästinensischer Seite innerhalb von zwei Monaten einen Fahrplan für einen Frieden im Nahen Osten vorlegen. Die US-Regierung habe der Palästinenserführung gesagt, sie werde »in den kommenden zwei Monaten den beiden Seiten einen Aktionsplan über die nächsten politischen Etappen vorlegen«, sagte ein ranghoher Palästinenservertreter am Sonntag gegenüber AFP. Der Vorstoß ging demnach von US-Außenminister John Kerry aus, der Präsident Barack Obama bei seinem Besuch im Nahen Osten in der vergangenen Woche begleitet hatte. »Die amerikanischen Anstrengungen für eine Lösung haben begonnen«, sagte der Palästinenservertreter. Es gebe aber »noch keinen genauen Plan«. Kerry erwähnte am Sonntag bei einem Besuch in der irakischen Hauptstadt Bagdad allerdings keine derartige Friedensinitiative.

In Jerusalem haben rund 35 000 Gläubige an der traditionellen Palmsonntagsprozession vom Ölberg in die Altstadt teilgenommen. An dem Zug der Gläubigen beteiligten sich viele christliche Palästinenser. Die Palmsonntagsprozession ist das wichtigste Ereignis, bei dem christlichen Palästinenser in der Öffentlichkeit als Gruppe auftreten. Die Palästinenserführung kritisiert, dass die christlichen Palästinenser aus dem Westjordanland und dem Gazastreifen eine israelische Sondererlaubnis benötigen, um an der Prozession teilnehmen zu können. Es dürfe nicht sein, dass jemand »eine Erlaubnis benötigt, seine eigene Stadt zu besuchen«, sagte Hanan Aschrawi von der PLO-Führung.

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