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Venezuela vor kurzem und hartem Wahlkampf

Nicolás Maduro kann mit über 50 Prozent der Stimmen rechnen

  • Von Harald Neuber, Caracas
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Venezuelas Oppositionsführer Henrique Capriles, mehrfacher Wahlverlierer, kopiert im Kampf um die Nachfolge von Präsident Hugo Chávez dessen Lager. Das wird ihn aber sehr wahrscheinlich auch nicht zum Staatsoberhaupt machen.

Einige Tage vor dem offiziellen Beginn der Kampagne für die Präsidentschaftswahl am 14. April spitzt sich der Ton in der Auseinandersetzung zwischen Regierung und Opposition deutlich zu. Der Kandidat der regierenden Vereinten Sozialistischen Partei Venezuelas (PSUV), Nicolás Maduro, hat der Opposition erneut vorgeworfen, die wirtschaftlichen Probleme des Landes durch Devisenspekulation zu verstärken. Damit sei die »Bourgeoisie«, wie Maduro das gegnerische Lager nennt, maßgeblich für die Probleme der Wirtschaft verantwortlich. Henrique Capriles, der erneut für das rechtsgerichtete Bündnis MUD antritt, konterte: Maduro sei ein »Lügner, der weiterregieren will«.

Knapp drei Wochen vor dem Wahltermin bleibt dem 40-jährigen Capriles nur der Angriff. Selbst nach einer Meinungserhebung des tendenziell regierungskritischen Umfrageinstituts »Datanálisis« liegt der 49-jährige Maduro mit 53,1 Prozent gegenüber 35,6 Prozent für Capriles de...


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