Ingolf Bossenz 30.03.2013 / Wochennd

Am Anfang war die Vision, keine erweckte Leiche

Der Theologe Gerd Lüdemann über den »weltgeschichtlichen Humbug« der Auferstehung, ein treffendes Motto der SED und den Traum vom Gottesmord

Oberammergau 2010: Nach der Kreuzabnahme

nd: Professor Lüdemann, am Sonntag feiern Millionen Menschen in aller Welt die Auferstehung Jesu von den Toten. Ein Ereignis, an das Sie nicht nur nicht glauben, sondern dessen Widerlegung Sie einen Großteil Ihrer wissenschaftlichen Arbeit gewidmet haben.
Lüdemann: Damit stehe ich unter den evangelischen Theologen nicht allein. Im 19. Jahrhundert war David Friedrich Strauß der wichtigste Wegbereiter für eine aufgeklärte Sicht auf Jesu Leben und Tod. Im 20. Jahrhundert ist an erster Stelle Rudolf Bultmann zu nennen, der ohne Wenn und Aber postulierte, dass der christliche Osterglaube an der historischen Frage nicht interessiert ist.

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