Mit »Preferentes« übers Ohr gehauen

Spanische Kleinsparer erleiden hohe Verluste - wegen heißer Tipps ihrer Bankberater

  • Von Ralf Streck, San Sebastian
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In Spanien sollen Kleinanleger hohe Verluste für riskante Wertpapiere erleiden, die ihnen vor allem von Sparkassen angedreht worden waren.

Mataró ist eine Stadt 30 Kilometer nördlich von Barcelona mit rund 123 000 Einwohnern. In Geldfragen vertrauten die meisten ein Leben lang ihrer lokalen Sparkasse Caixa Leitana. Diese drängte ihren Kunden sogenannte »Preferentes« als sicheren Sparbuchersatz auf; 4500 Bewohner aus Mataró, zumeist Rentner, griffen zu, weil ihnen eine feste Verzinsung und die »schnelle Verfügbarkeit« versprochen wurden. Was sie offenbar nicht wussten: Es handelte sich um sogenannte Hybridanleihen (eine Mischung aus Anleihen und Aktien), mit denen man sich am Grundkapital der Bank beteiligte. Derart risikoreiche Wertpapiere unterliegen nicht der Einlagensicherung und dürfen nach Auflage der Börsenaufsicht nur erfahrenen Anlegern nach eingehender Beratung verkauft werden. Hinweise auf die Risiken fanden die Sparer nur versteckt im Kleingedruckten, etwa dass die Papiere oft erst im Jahr 2050 zurückgezahlt werden sollten. Teilweise wurden die Verträge am T...

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