Sprengt die Oper!

»Götterdämmerung« in Cottbus

  • Von Irene Constantin
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Nornen holen das rote Seil des Schicksals aus jenem leeren Tresor, der einstmals das Rheingold verschloss. Freias Äpfel der ewigen Jugend tragen sie als gewöhnliches Obst im Einkaufsnetz herbei. Der einst so muntere Waldvogel fristet ein trauriges Käfig-Dasein, bis ihm Hagen den Hals umdreht: Mit wenigen Requisiten schlägt Martin Schüler im Vorspiel zur »Götterdämmerung« den Bogen seiner Cottbuser »Ring«-Inszenierungen zurück bis zum »Rheingold« von 2003. Damals als »halbszenische« Produktion begonnen, ist Schüler von dieser Konzeption allerdings mehr und mehr abgewichen. Allein die räumlich notwendige Positionierung des Orchesters auf der Bühne blieb erhalten. Das Orchester entfaltet in seiner Hauptrolle als kollektiver Erzähler den Zauber der verborgenen Beziehungen, verschlungenen Motive, der vielfach verschachtelten Geschichten und Vorgeschichten. Evan Christ führt es in die Tiefen des Mythos, lässt Motive auseinander erwach...

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