Buddhistischer Chauvinismus in Myanmar

Radikale Mönche führen offenbar geplante Ausschreitungen an

  • Von Lee Yu Kyung, Bangkok
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Seit Wochen ist Myanmar Schauplatz antimuslimischer Ausschreitungen. Buddhistische Mönche, die bisher als Stimmen der Unterdrückten galten, gehören zu den Scharfmachern der Verfolgung von Muslimen.

Rückblick: Etwa einen Monat nach der Niederschlagung der von Mönchen angeführten »Safranrevolution« im September 2007 saß ich mit einigen Mönchen in einem dunklen Raum im Kloster der zentral gelegenen Kleinstadt Pakoku zusammen. Die Mönche waren »Revolutionäre« und Pakokku war ebenso wie Sittwe, die Hauptstadt des Rakhaing-Staates, eine Hochburg der »Revolution«. Die Mönche hatten Gewehrkugeln getrotzt und damit anderen Städten ein Beispiel gegeben. »Es war Rache, dass wir die Armeefahrzeuge angriffen«, sagte einer der Mönche stolz: »Die Armee hatte Klostergebäude beschossen, als es 2003 hier Zusammenstöße mit Muslimen gab.«

Den Konflikt von 2003 konnte mein Gegenüber nur mit Mühe erklären: Von saudi-arabischer Unterstützung für die Muslime war die Rede und von einem islamischen »Plan 21«, wonach die Muslime vorhätten, im 21. Jahrhundert das ganze Land (oder gar die Welt) zu übernehmen.

Die Geschichte zeigt, dass antimus...

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