Klaus Bellin 09.04.2013 / Kultur

Kompass fürs Werk

Die Frankfurter Goethe-Ausgabe ist komplett. Gerade ist das Register erschienen

Fertig ist sie schon lange. 1999 krönten Eckermanns Gespräche die umfassendste Goethe-Ausgabe unserer Tage. Seitdem stehen sie im Regal: 39 Bände in 43 Teilbänden, nobel gedruckt auf bestem, hochwertigem Dünndruckpapier, gekleidet in blaues Leinen und, für reichere Leser, in rotes Leder (aus Fellen der ostindischen Radja-Ziege), realisiert von rund dreißig Wissenschaftlern, Goethe-Spezialisten allesamt. Nur vierzehn Jahre dauerte es, bis alles vorlag, eine unglaublich kurze Zeit für ein Vorhaben dieses Anspruchs und Umfangs. Denn es ist ja nicht irgendeine Ausgabe. In diesen Bänden hat man den Autor so vollständig und so eingehend erläutert wie in keiner anderen Edition der letzten Zeit: zuerst das dichterische Werk, dann die autobiografischen, die ästhetischen, naturwissenschaftlichen, amtlichen und politischen Schriften (mit einem beinahe überbordenden Kommentar auf einer nachgelieferten CD-ROM), schließlich, in einer zweiten Abte...

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