Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Kerry in Nahost: Türkei soll Druck machen

US-Außenminister wünscht Palästinenserversöhnung

Istanbul (AFP/nd). Die USA fordern laut einem Zeitungsbericht Druck der Türkei auf die Palästinenser, um neue Bewegung in den Nahost-Friedensprozess bringen zu können. Dies sei ein Thema des Besuchs von US-Außenminister John Kerry am Sonntag in Istanbul gewesen, berichtete die Istanbuler Zeitung »Milliyet« am Montag. Die Türkei soll demnach zunächst auf eine Versöhnung zwischen den Palästinensergruppen Hamas und Fatah hinarbeiten. Zudem solle Ankara versuchen, die Hamas zu einer Anerkennung des Existenzrechts Israels zu bewegen.

Unterdessen hat Palästinenserpräsident Mahmud Abbas bei einem Treffen mit Kerry ein sofortiges Ende des israelischen Siedlungsbaus gefordert. Zudem habe Abbas die Freilassung der in israelischen Gefängnissen sitzenden palästinensischen Gefangenen zu einer »Priorität« erklärt, teilte ein Präsidentensprecher in Ramallah mit. Erst eine Erfüllung dieser Forderungen könnte ein »angemessenes Klima« schaffen, um den auf Eis liegenden Nahost-Friedensprozess wiederzubeleben.

Der US-Außenminister hat seine Nahostreise am Montag mit der Teilnahme an einer Zeremonie in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem fortgesetzt. Anschließend standen Gespräche mit dem Chef der palästinensischen Autonomiebehörde, Salam Fajad, und später mit dem israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres auf dem Programm. Kerry hält sich zu einem mehrtägigen Besuch in der Region auf.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung
  • Lastschrift

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln