Reichtum auf Kosten der Unterbezahlten

Joe Bageants Meldungen aus dem amerikanischen Klassenkampf

  • Von Roberto J. De Lapuente
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Beide stammen aus derselben Gegend, aus Virginia. Lynndie England machte Karriere als Foltermagd von Abu Ghuraib; ihr Gesicht ging um die Welt. Joe Bageant wurde Journalist. Beide sind Kinder einer Arbeiterklasse, die gesellschaftlich vernachlässigt wurde und die es laut der von den Medien verbreiteten Ideologie von der »klassenlosen Gesellschaft« gar nicht mehr geben dürfte. Bageant lädt in seinem Buch zu einen Streifzug durch ein kaltes, ja mörderisches Milieu, in dem fundamentalistische Kirchen auf fruchtbaren Boden stoßen.

Wider die propagierte Klassenlosigkeit spricht Bageant von »der großen Masse der Unterbezahlten, wenig Gebildeten und Überarbeiteten«. Die Mittelschicht sei abhängig von jenen. Sie seien der Grund dafür, dass sich Amerika einer niedrigen Inflation erfreut und die privaten Altersruhegelder der Mittelschicht stabil bleiben. »Gleichzeitig hat man dafür gesorgt, dass die Arbeiterschaft vollständig am Tropf d...

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