BLOGwoche: Ethik im Journalismus

Wenn Medien in Deutschland über Hartz-IV-Empfänger berichten, dann dominieren oftmals Klischees. Auf der einen Seite präsentiert man die Alleinerziehende, die auf staatliche Stütze angewiesen ist und sich dennoch tapfer durchs Leben kämpft, auf der anderen Seite das als »Sozialschmarotzer« gescholtene Lumpenproletariat, das sein Leben vor dem durch Hartz IV finanzierten Flachbildfernseher verbringt. Irgendwo dazwischen liegt der Artikel in Springers »Welt« von Anfang der Woche. Unter der Überschrift »Warum sich jemand bewusst für Hartz IV entscheidet« (bit.ly/XnvCiC) wird über das Leben einer gewissen Susanne Müller aus Berlin berichtet, die trotz Hartz IV ein spartanisches Luxusleben führe. Tenor des Artikels: Hartz IV ist sicherlich nicht schön, aber es lässt sich auch mit wenig Geld ein glückliches Leben führen.

Grundsätzlich ist die These vom nicht existenten Zusammenhang zwischen Woh...

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