Ergänzte Ausstellung

»Verraten und verkauft« zeigt in der IHK die Geschichte jüdischer Unternehmen

  • Von Marlene Göring
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Moritz Fröhlich war einer von zehntausenden jüdischen Gewerbetreibenden, die im NS-Regime ihre Lebensgrundlage und oft das Leben verloren. Und einer von 16 darunter, deren Geschichte die Ausstellung »Verraten und verkauft - Jüdische Unternehmen in Berlin 1933-1945« » ab Montag im Ludwig Erhard Haus der IHK Berlin, Fasanenstraße 85, Charlottenburg, zeigt. Bekannt sind die Bilder aus den 1930er Jahren: zerstörte Läden und Schilder, auf denen «Kauft nicht bei Juden» steht. Aber die Nazis liquidierten nicht nur Unternehmen, sie zerstörten Existenzen.«

»Wir waren plötzlich zu Juden geworden«, wird sich der Sohn von Moritz Fröhlich später erinnern. Als er immer mehr Kunden verlor, begann sich der Berliner Porzellanhändler 1933 auf jüdische Käufer zu konzentrieren. Um sich vor Anfeindungen zu schützen, nahm er einen »arischen« Geschäftspartner auf: Kurt Pelz.

Seine Strategie ging auf, der Handel lief weiter gut. Bis Pelz, abges...

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