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Im Sprint zur Eröffnung des Flughafens

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Schönefeld (nd). Flughafenchef Hartmut Mehdorn will einen Spurt einlegen, um den neuen Hauptstadtairport BER in Schönefeld endlich zu eröffnen. Am Freitag stellte Mehdorn dem Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft sein Beschleunigungsprogramm vor. Er selbst will es leiten. Der Name des Programms: SPRINT. Zentrales Element ist ein spezielles Büro - Project Management Office genannt -, das in Schönefeld angesiedelt wird und alles in der Hand haben soll, angefangen von den Bauarbeiten, die noch zu erledigen sind, über Genehmigungen, die eingeholt werden müssen, bis zum Probebetrieb.

»Wir machen jetzt einen Neuanfang an vielen Stellen des Unternehmens«, erklärte der Flughafenchef. »Dies schließt personelle und prozessuale Veränderungen ein, die alle dem Ziel dienen, die Inbetriebnahme des BER zu beschleunigen.« Auch eine schrittweise Inbetriebnahme ist nicht ausgeschlossen. Einen Beschluss dazu fasste der Aufsichtsrat allerdings nicht. Bisher war ein Umzug von Tegel nach Schönefeld in einer Nacht vorgesehen.

»Es ist deutlich zu spüren, dass mit dem Amtsantritt von Hartmut Mehdorn ein Ruck durch die Flughafengesellschaft gegangen ist«, lobte der Aufsichtsratsvorsitzende, Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD). Der Aufsichtsrat verabschiedete den Wirtschaftsplan 2013. Demnach stellen Bund, Berlin und Brandenburg für den BER 650 Millionen Euro bereit. Bisher waren 900 Millionen vorgesehen, jedoch mit Blick auf den geplatzten Eröffnungstermin 27. Oktober. Ein neues Datum gibt es nicht.

Als neuer Flughafenbetriebsleiter wurde Elmar Kleinert genannt. Der 52-Jährige war zuletzt Chef des Flughafens Paderborn, arbeitete aber auch schon bei Lufthansa und Flughafen Tegel.

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