Gleichstellung, Gender, Gedöns

Die Frauenquote hat trotz ihrer Erfolge geringes politisches Ansehen

  • Von Silvia Ottow
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Geschichte der Gleichstellung von Männern und Frauen in Deutschland hat einen neuen Tiefpunkt erreicht.

Einer Physikerin zahlt man im Durchschnitt 32 Prozent weniger als ihrem männlichen Kollegen, einer Einkäuferin 26 Prozent, einer Ingenieurin 22 Prozent und einer Köchin circa 20 Prozent weniger für ihre Arbeit.

Seit Jahren ändert sich kaum etwas an dieser Situation, wie sollte das auch gehen? Eine Mitarbeiterin, die versucht, das gesetzlich verankerte Diskriminierungsverbot durchzusetzen, setzt ihren Arbeitsplatz und damit ihre Existenz aufs Spiel. Also nimmt sie ihre Lage und die später zu erwartende Altersarmut in Kauf, wie viele Frauen in Gesundheits- und Pflegeberufen, im Servicebereich und anderswo in prekärer Beschäftigung. Offenkundige Diskriminierung von Frauen wundert einen nicht mehr, wenn man sich die entsprechende Politik anschaut.

1980 verabschiedeten die Vereinten Nationen ein Abkommen gegen die Diskriminierung von Frauen, bei den Grünen führte man Quotenregelungen ein. Es gelang ...

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