Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Lula gerät in den Korruptionsstrudel

Ermittlungen wegen Schmiergeldskandal gegen Brasiliens Altpräsidenten aufgenommen

  • Von Christian Russau
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Rechte in Brasilien hat den Wahlkampf eröffnet. Mehr als anderthalb Jahre Trommelfeuer stehen der regierenden Arbeiterpartei PT bis zu den Wahlen im Jahre 2014 bevor. Die Zielscheibe Nummer eins ist derzeit Altpräsident Lula, über dessen neuerliche Kandidatur im Jahre 2018 spekuliert wird.

Brasiliens Rechte reibt sich die Hände: Endlich hat Brasiliens Bundespolizei Ermittlungen gegen Luiz Inácio »Lula« da Silva aufgenommen. Geklärt werden soll, ob Lula in seiner Zeit als Präsident (2003-2011) von den Vorgängen um den Schmiergeldskandal des sogenannten Mensalão (Großer Monatslohn) Kenntnis hatte. Eben das behauptete der Unternehmer Marcos Valério Fernandes de Souza gegenüber dem Generalbundesanwalt im September 2012. Valério selbst wurde wegen seiner Beteiligung am Mensalão-Skandal im vergangenen Oktober zu über 40 Jahren Haft verurteilt. Es wird vermutet, dass sich Valério durch die Belastung Lulas Strafminderung verspricht.

Den Vorwürfen zufolge soll die regierende Arbeiterpartei (PT) in den Jahren 2003 bis 2005 systematisch Kongressabgeordnete anderer Parteien durch monatliche Zahlungen - daher die Bezeichnung »Großer Monatslohn« - zur Abstimmung im Regierungssinn bewogen haben. Der 2005 bekannt gewordene Skan...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.