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Diät mit Nachschlag

Professor kritisiert beabsichtige Neuregelung der Abgeordnetenbezüge

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die vorgesehene Neuregelung der Abgeordnetendiäten war gestern Gegenstand einer Anhörung im Hauptausschuss des Landtags. Die Debatte verlief sich dabei in hochspezielle und juristisch komplizierte Details. Ein Experte erlaubte sich aber, die Pläne insgesamt zu hinterfragen.

Die beabsichtigte Verdopplung der Entschädigung von 4500 auf 9124 Euro veranlasste den früheren Professor der Berliner Humboldt-Universität, Hans Meyer, zu einer schriftlichen Stellungnahme. Die neue Entschädigung setzt sich demnach aus 7510 Euro Grunddiäten und 1614 Euro für die Altersvorsorge zusammen. Letztere soll an ein Versorgungswerk abgeführt werden. Um die Höhe dieser Summe zu ermessen: Sie liegt nur wenig unterhalb des Wertes, den der Durchschnittsverdiener in der gewerblichen Wirtschaft Brandenburgs als monatliches Einkommen brutto bezieht.

Sicher, darauf wies Professor Meyer hin, bedeutet die beabsichtigte Veränderung für die Abgeordneten ...


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