Kuba schaut gebannt nach Venezuela

Der Sender Telesur aus Caracas ist nach den Wahlen als Informationsmedium wichtiger denn je

  • Von Leo Burghardt, Havanna
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Union Südamerikanischer Staaten (UNASUR) hat den Wahlsieg Nicolás Maduros bei den Präsidentschaftswahlen in Venezuela anerkannt. Die Wahlkommission kündigte indes an, zwei Drittel der Wahlzettel aus den Urnen zu überprüfen. Sie waren am Wahltag selbst, da es parallel auch eine elektronische Abstimmung gab, nicht ausgezählt worden.

Die Blicke der Kubaner richten sich derzeit nach Venezuela: Seit Juli 2005 können die Kubaner die Fernsehstation Telesur empfangen, deren Zentrale sich in Caracas befindet. Daran beteiligt sind Venezuela, Argentinien, Kuba, Uruguay, Bolivien und Ecuador. Das Programm ist ausgewogen und attraktiv.

Die jüngsten Meldungen auf Telesur tragen zur Beruhigung bei: »Die Union Südamerikanischer Staaten (UNASUR) gratuliert Präsident Nicolás Maduro zum Wahlergebnis und zu seiner Wahl zum Präsidenten der Bolivarischen Republik Venezuela«, hieß es in einer Erklärung der UNASUR, die bei einem Gipfeltreffen der Staatengemeinschaft am Donnerstagabend in Perus Hauptstadt Lima verabschiedet wurde. Alle Seiten müssten das Wahlergebnis anerkennen.

Die Kubaner waren schockiert, dass der Präsidentschaftskandidat des Chavismus, Nicolás Maduro, die Wahl entgegen allen Prognosen und Sympathiekundgebungen nur so denkbar knapp gewonnen hatte. Eben...

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