Irmtraud Gutschke 23.04.2013 / Kultur

Kosmos aus Papier

Welttag des Buches: Blick über den Tellerrand

Obiges Foto stammt aus Kalkutta. Was soll's, irgendein ein kleiner Buchladen, mag manch einer denken. Aber rings um die College Street der westindischen Metropole gibt es mehr als fünftausend davon. Mehr als fünftausend - vom Straßenhändler bis hin zu riesigen Gewölben mit Druckereien und Verlagshäusern - das findet man kaum anderswo auf der Welt.

Diese »Stadt der Bücher«, wie Ilja Trojanow seinen Band nannte, den er zusammen mit Anja Bohnhof erstellte, lebt inmitten und durchdrungen von bitterster Armut. »Das Elend quillt und schwillt durch die öffentlichen Räume ..., weswegen kaum ein Uneingeweihter an Bücher denkt, wenn er den Namen Kalkutta hört«, schreibt Trojanow. Anja Bonhof fügt hinzu, dass die Metropole der drittgrößte Softwareexporteur Indiens ist, also maßgeblich beteiligt an Entwicklungen, die das Leseverhalten weltweit verändern. »Dessen ungeachtet ist der Respekt vor dem gedruckten Buch dort äußers...

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