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Michael Ramminger 23.04.2013 / In Bewegung
Bewegungskolumne

Viel mehr als ein Event

Blockupy will unterschiedliche Bewegungen vernetzen, das politisch Große und Kleine verknüpfen und zur Selbstermächtigung ermutigen. – Antwort auf einen Kommentar in der aktuellen Ausgabe von »analyse und kritik«.

Michael Ramminger, seit 30 Jahren Theologe und Internationalist. Hat ungefähr genauso lange schon was gegen Zäune und Grenzen; gehört zu dem, was man früher mal undogmatische Linke nannte. Obwohl Glaubenswahrheiten nicht immer schlecht sind. Besonders heutzutage.
In der Zeitschrift analyse & kritik Nr. 582 vom 19. April kritisierte Peter Nowak die für Ende Mai geplanten Blockupy-Aktionstage als Eventinszenierung und Aufführung, für die die radikale Linke bereit sei, die »noch vorhandenen kapitalismus- und herrschaftskritischen Spurenelemente« weiter einzudampfen und plädiert stattdessen dafür, in Stadtteilbündnissen gegen Zwangsräumungen, in Erwerbsloseninitiativen etc. mitzuarbeiten, wo es auch Menschen gäbe, die »nie etwas mit der linken Szene zu tun hatten«. Reden wir mal von den hier aufgebauten Widersprüchen: Da ist zum einen der zwischen Event und Alltagskampf, zum andern der zwischen wirklicher und eingedampfter Herrschafts- und Kapitalismuskritik. Halten wir zunächst fest, dass die meisten der an der Vorbereitung von Blockupy beteiligten Bewegungslinken durchaus eine lokale Alltagspraxis haben: in der Antifa, in Antira-Gruppen, Mietkämpfen, Flucht- und Migrationszusammenhängen, Hartz-IV-Bündnissen, Erwerbsloseninis, Recht-auf-Stadt-Bündnissen, an den Universitäten etc.

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Keine gesellschaftliche Veränderung ohne außerparlamentarische Bewegungen: Sie kämpfen mit vielfältigen Aktionen für eine andere, bessere Welt. Sie fordern das Unmögliche und tragen dazu bei, Utopien näher zu kommen. Der Bewegungsblog betrachtet, was außerhalb von Parlamenten gedacht, geplant und worüber gestritten wird – interessiert, kritisch und mit der nötigen Sympathie.

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