Osten zeigt Biss

Report der Barmer GEK analysiert steigende Kosten beim Zahnersatz und Reserven in der Prophylaxe

  • Von Silvia Ottow
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die gute Nachricht: In den neuen Bundesländern legen die Krankenversicherten mehr Wert auf die Vorsorge von Zahnerkrankungen und brauchen daher weniger Zahnersatz. Die schlechte: Wenn Ersatz sein muss, verursacht er von Jahr zu Jahr höhere Kosten - hüben und besonders drüben.

Wer kennt nicht das Entsetzen beim Anblick eines Heil- und Kostenplanes vom Zahnarzt, wenn es um Reparaturen oder gar den Ersatz eines Beißwerkzeuges geht? Hunderte von Euro sind üblich, es können aber auch gut Tausende werden. 2011 gab nach repräsentativen Erhebungen der Barmer GEK, einer der größten gesetzlichen Krankenkassen, jeder gesetzlich Versicherte im Durchschnitt 105,45 Euro für konservierende oder chirurgische Leistungen beim Zahnarzt aus. Das sind, wohlgemerkt, Durchschnittswerte, bei deren Berechnung auch das zahnlose Baby mitzählt und es sind lediglich die Leistungen, zu denen die Kasse etwas dazu gibt. Pläne für komplett private Zahnersatzleistungen landen schließlich nicht bei der gesetzlichen Krankenkasse und können folglich auch nicht von ihr analysiert werden.

Nach den Zahlen des gestern in Berlin vorgestellten Barmer GEK Zahnreports 2013 lagen die Durchschnittskosten für neuen Zahnersatz bei 1382 Euro je Be...


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