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Dresden bekommt Gemeinderabbiner

Dresden (dpa/nd). Die jüdische Gemeinde in Dresden hat erstmals seit 1938 wieder einen eigenen Rabbiner. In der Neuen Synagoge der sächsischen Landeshauptstadt wird Alexander Nachama an diesem Freitag in das Amt eingeführt. Der 29-Jährige war am 10. April in Erfurt zum Rabbiner ordiniert worden. Bereits im November 2012 übernahm Nachama die religiöse Verantwortung für die etwa 720 Mitglieder der Gemeinde in Dresden. Sachsen Landesrabbiner Salomon Almekias-Siegl, der sie zuvor betreute, ging Ende 2011 in den Ruhestand. Der letzte Gemeinderabbiner in Dresden, Albert Wolf, kam nach der Pogromnacht 1938 in Haft. Im Jahr darauf konnte er sich in die USA retten.

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