Abrissbirne über Wilschenbruch

Das zweitälteste Fußballstadion Deutschlands soll Wohnhäusern weichen - es gibt jedoch Proteste

  • Von Volker Stahl, Lüneburg
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Das Wilschenbruch-Stadion in Lüneburg (Niedersachsen) wird seit 1905 bespielt und gilt als sporthistorische Besonderheit. Doch bald könnte es verschwunden sein.

Fußball-Traditionalisten in ganz Deutschland dürfte es Tränen in die Augen treiben: der Wilschenbruch, nach der Spielstätte der Stuttgarter Kickers zweitältestes Stadion der Republik, steht mitsamt seiner historischen Holztribüne vor dem Abriss. Die Hamburger Angermann Investment Advisory AG bietet das 49 000 Quadratmeter große Areal in Lüneburg Inverstoren als Bauland an - für ein Mindestgebot von 4,4 Millionen Euro. »Der B-Plan steht. Die Bebauung wird zwar nicht morgen erfolgen, ist aber ab Herbst 2014 möglich«, sagt der Lüneburger Oberbürgermeister Ulrich Mägde (SPD).

Bewusste Irreführung?

Hintergrund der aktuellen Entwicklung ist das seit 2001 laufende Insolvenzverfahren gegen den mit rund 1,9 Millionen Euro verschuldeten Lüneburger SK von 1901. Dem Verein, der heute noch 96 Mitglieder in den Abteilungen Tennis und Tischtennis zählt, gehören 30 100 Quadratmeter des Mitte des vergangenen Jahrzehnts in Bauland umgewande...

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