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Zweierlei Lehrer (II)

Koblenzer Gericht: Weniger Geld für gleiche Arbeit

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Koblenz (epd/nd). Eine Hauptschullehrerin aus Rheinland-Pfalz ist vor dem Verwaltungsgericht Koblenz mit ihrer Klage nach gleichem Geld für gleiche Arbeit gescheitert. Die aus dem Westerwald stammende Frau war nach der Abschaffung der Hauptschulen in Rheinland-Pfalz an einer Realschule plus eingesetzt und verdiente dort etwa 350 Euro weniger als ihre Kollegen mit Realschullehrer-Ausbildung. Die Koblenzer Richter verwiesen in einer Mitteilung vom Dienstag auf den »weiten Gestaltungsspielraum« des Gesetzgebers bei der Beamtenbesoldung. Das Land verstoße nicht gegen den Gleichheitsgrundsatz, wenn es Hauptschullehrer an Realschulen nicht höher einstuft. (AZ: 6 K 992/12.KO).

Die Lehrerin hatte argumentiert, da sie überwiegend die gleiche Arbeit verrichte wie ihre besserverdienenden Kollegen, müsse sie als Realschullehrerin mit einer höheren Besoldungsgruppe eingestellt werden oder zumindest eine entsprechende Zulage erhalten. Laut Gericht ist die unterschiedliche Besoldung jedoch durch die unterschiedliche Ausbildung gerechtfertigt. Die Lehrerin habe zudem eine Aufstiegsprüfung ablegen können, habe aber darauf verzichtet. Gegen das Urteil ist Berufung möglich.

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