»Montagszeugen« zum Kartoffelsalat

NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages musste sich mit Berliner LKA herumärgern

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

»Inkompetent«, »unbegreiflich«, »abenteuerlich« - die Obleute im NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages hatten Mühe, am späten Montagabend zusammenzufassen, was sie über die Zusammenarbeit des Berliner Landeskriminalamtes (LKA) mit seinen rechtsextremistischen V-Leuten erfahren hatten.

Über solche »Montagszeugen« freuen sich eigentlich nur Magengeschwüre. Bereits bei der abgeschotteten Vernehmung eines noch immer aktiven Berliner V-Mann-Führers begann das Grummeln im Bauch. Der Polizist wollte sich doch wahrhaftig hinter seiner Aussagegenehmigung verstecken, wenn Abgeordnete ein Thema ansprachen, das noch nicht öffentlich breitgetreten ist.

Letztlich aber bestätigte er doch, dass das Berliner LKA im Umfeld des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) nicht nur über die Quelle VP 562 verfügen. Auch die Vertrauensperson Nummer 620 hatte mit Waffen und Sprengstoffen zu tun. Der Rest bleib vage - wie fast alles in den Aussagen der Berliner Beamten.

Bekannt ist, dass die VP 562 im richtigen Leben Thomas Starke heißt. Er war vermutlich zwischen 2000 bis 2009 als Spitzel aktiv. Das Wort »vermutlich« muss man wählen, weil es mit der Informationsauswertung und der Aktenführung nicht weit her war im Berliner L...

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