Singen nicht erwünscht

Japans alternde Gesellschaft stößt sich zunehmend am Kinderlärm

  • Von Miwa Suzuki, AFP
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Es ist Sonntagnachmittag, und ein älterer Japaner beobachtet von seinem Fenster aus Jungen beim Ballspielen im benachbarten Park. Plötzlich ruft er : »He - Ihr da, hört auf, unter meinem Fenster herumzukicken.« Japans Bevölkerung altert schnell, und immer mehr Senioren wollen sich wie der alte Mann mit dem Lärm des Nachwuchses nicht mehr arrangieren. Die Kleinen sind auf dem Archipel zur Minderheit geworden: Kinder bis zu 14 Jahren stellen nur noch 13,2 Prozent der Bevölkerung - das ist weltweit der niedrigste Anteil.

»Die Leute sind an den Lärm der Jugend nicht mehr gewöhnt«, sagt Bevölkerungswissenschaftlerin Masako Madea. Sind sie ihm dennoch ausgesetzt, so tendiere die Toleranzschwelle oft gegen Null: »Die Verbitterung wächst.« Wie Flughäfen müssen Kindergärten und Krippen inzwischen Lärmschutzwände installieren, um die Geräusche spielender Kinder und damit die Beschwerden zu minimieren. Das Gleiche gilt für Sportvereine, ...

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