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Mehr Platz fürs Hobby

Im Münchener »Haus der Eigenarbeit« haben im letzten Jahr 4600 Menschen gebastelt und gebaut

  • Von Kristina Wienand, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Großstadtwohnungen sind oft teuer und klein. Immer mehr Menschen lagern ihre Hobbyarbeiten deshalb aus - Beispiele aus München.

München. Stefan Pfeifer hievt eine gut zwei Meter lange Holzbohle auf die Kreissäge. Der 34-Jährige in Jeans und rotem T-Shirt guckt konzentriert, bevor er zum Schneiden ansetzt. Im Münchner »Haus der Eigenarbeit« (HEI) baut er ein Hochbett zusammen. »Eine Kreissäge hab ich nicht zu Hause. Und Dreck macht's natürlich auch«, fasst der Ingenieur die Vorteile des HEI, einer Offenen Werkstatt, zusammen.

Wie Stefan Pfeifer haben im vergangenen Jahr mehr als 4600 Menschen im HEI eigenständig gebaut und gebastelt. Das Konzept: Jeder kann mit einer Idee kommen und sich von Experten beraten lassen. Bezahlt werden das Material und eine Pauschale für die Nutzung der Werkstätten. »Am besten besucht ist unsere Schreinerei«, sagt HEI-Werkstattleiter Rainer Wirth. Direkt nebenan im Erdgeschoss liegt die Met...


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