Keine Beweise gegen König

Zeugenaussagen und Polizeivideo entlasten den angeklagten Jugendpfarrer

  • Von Michael Bartsch
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Erste Zeugen im Prozess gegen den Jenaer Stadtjugendpfarrer vor dem Dresdner Amtsgericht höhlen die Anklage weiter aus. Die Verteidigung wäscht scharf nach und erinnert die sächsische Justiz an Grundrechts-Selbstverständlichkeiten.

Einen Tag vor dem zweiten Hauptverhandlungstermin gegen Lothar König hatte das Landgericht Dresden die Funkzellenabfrage bei den Anti-Nazi-Demonstrationen 2011 für teilweise rechtswidrig erklärt. Doch sie war nicht nur das, sie blieb bei der Verfolgung der Randalierer am Rande dieser Demonstrationen vom 19. Februar auch völlig wirkungslos. Auch im Verfahren gegen den Jenaer Stadtjugendpfarrer, der zu solchen Straftaten aufgewiegelt haben soll, spielt dieses Mobilfunk-Überwachungsmittel überhaupt keine Rolle. Vor dem Amtsgericht Dresden setzte sich mit der Beweisaufnahme beim zweiten Hauptverhandlungstermin am Mittwoch vielmehr die sich schon zum Prozessauftakt abzeichnende Demontage der Anklage fort.

Als Zeugen geladen waren zunächst zwei Berliner Polizeibeamte. Sie sollten eigentlich die Tatziffer eins der Anklage stützen, wonach Lothar König am Morgen des 19.Februar in der Dresdner Südvorstadt per Lautsprecher dazu aufgerufe...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 524 Wörter (3809 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.