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Sein Arbeitskleid: das blaue Hemd

Manfred Gebhardt erinnert sich an seine Jahre in der FDJ-Zeitung »Junge Welt«

  • Von Klaus Haupt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die »blauen Jahre«, von denen hier die Rede ist, liegen weit zurück. Länger als ein halbes Jahrhundert. Sie fallen in die Zeit eines großen Aufbruchs. Für den Autor beginnt dieser mit dem Jahr 1950. Er ist gerade 23 Jahre alt. Soeben heimgekehrt aus polnischer Kriegsgefangenschaft. Als junger Bursche war er in das Morden getrieben worden, »Untermenschen« töten, Russen, Polen ... Das hatte ihm fünf Jahre polnische Kriegsgefangenschaft eingebracht, vier Jahre in einer oberschlesischen Kohlengrube, dann ein Jahr Antifa-Schule in Warschau und letztlich Mitarbeit in Warschau bei der Kriegsgefangenenzeitung »Die Brücke« - erste Schritte im Journalismus.

Wieder daheim, ist der junge Manfred Gebhardt »wild entschlossen, die Welt zu verändern«, voller Tatendrang, erfüllt von der Gewissheit, gebraucht zu werden im gerade gegründeten neuen Staat DDR. Sein »Arbeitgeber« wird die FDJ. Sein »Arbeitskleid« das blaue Hemd. Sein »Arbeitsplatz«...


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