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Capriles auf Konfrontationskurs

Venezuelas Opposition stellt Nachforderungen an Wahlbehörde und attackiert die Justiz

  • Von Harald Neuber
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Der bei der Präsidentenwahl in Venezuela offiziell unterlegene Oppositionskandidat Capriles hat der Regierung vorgeworfen, den Urnengang gefälscht zu haben. Beide Lager haben für den 1. Mai zu Großkundgebungen aufgerufen.

Venezuelas Opposition geht auf Konfrontationskurs mit der Regierung und den Institutionen des südamerikanischen Landes. Bei einer Pressekonferenz am Mittwoch warf der bei den jüngsten Präsidentschaftswahlen am 14. April unterlegene Kandidat der Rechten, Henrique Capriles, dem neuen Präsidenten Nicolás Maduro erneut Wahlbetrug vor. »Die ganze Wahrheit ist, dass ihr den Wahlsieg gestohlen habt, und diese Wahrheit werdet ihr dem Land und der Welt erklären müssen«, sagte Capriles, dessen Ton in den vergangenen Tagen stetig aggressiver geworden ist. Zugleich setzte der 40-jährige der Wahlbehörde (CNE) ein Ultimatum. Wenn sie binnen eines Tages nicht mit der Überprüfung aller Stimmen beginne, werde das oppositionelle Bündnis Tisch der Demokratischen Einheit (MUD) zu neuen Protestaktionen aufrufen.

In Reaktion auf die massiven Proteste und gewalttätigen Unruhen nach der Wahl hatte der CNE in der vergangenen Woche entgegen dem übliche...


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