Spürnase

James McCormick verkaufte Regierungen Attrappen als Bombendetektoren

  • Von Angelika Teudt, London
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Bis zu 40 000 Dollar (30 000 Euro) verlangte der Brite James McCormick für Geräte, die Sprengstoff, Drogen oder sogar Elfenbein aufspüren sollten - aus einer Entfernung von einem Kilometer. Wenn man sie in die Luft hielt, sollten sie mehrere Kilometer weit wirksam sein, und selbst unter Wasser könne man sie einsetzen, behauptete der Lieferant, der bis ins Jahr 2010 Kunden auf der ganzen Welt fand.

Tatsächlich aber beruhten die Geräte auf Golfballfindern, die der ehemalige Polizist 2005 und 2006 in den USA gekauft hatte - für weniger als 20 Dollar pro Stück. Wissenschaftler fanden mittlerweile heraus, dass die Apparate...


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