NS-Zeit ausgeblendet

Verein kritisiert Baupläne für Tempelhofer Feld

  • Von Jérôme Lombard
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

»Mit dem Masterplan für das Tempelhofer Feld blendet der Berliner Senat die nationalsozialistische Vergangenheit des Areals zugunsten von Verwertungszwecken aus.« So lautet die Kritik des »Fördervereins zum Gedenken an die NS-Verbrechen um und auf dem Tempelhofer Flugfeldes e.V.« an den Plänen von Rot-Schwarz. In einem Pressegespräch am gestrigen Donnerstag im Rathaus Kreuzberg ging der Verein erstmalig mit seiner Kritik und seinen Forderungen an die Öffentlichkeit.

»Wir sagen ganz deutlich, es darf keine Bebauung oder Umnutzung des Geländes des einstigen KZ Columbiahaus und der angrenzenden historischen Orte der Zwangsarbeiterbaracken geben. Stattdessen muss eine Gedenk- und Informationsstätte an die hier begangen Menschenrechtsverbrechen erinnern«, fordert die Vereinsvorsitzende Beate Winzer. Seit 2010 widmet sich der Verein der Erforschung der Geschichte des stillgelegten Tempelhofer Flughafens in der Zeit der nationalsozia...


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